Mega-Projekt für 3 Milliarden Euro Wie Luxemburg den Verkehrskollaps im Süden vermeiden will

Luxemburg-Stadt · Wenn nichts passiert, geht bald nichts mehr auf der A4 im Süden von Luxemburg, sagt der Mobilitätsminister des Landes. Wer zu Spitzenzeiten mit dem Auto zwischen der Hauptstadt und Esch/Alzette unterwegs ist, braucht viel Zeit und Geduld. 2035 könnte alles besser werden – auch dank einer Express-Straßenbahn.

Plan für Schnellstraßenbahn neben Autobahn A4 in Luxemburg​
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Neues Großprojekt soll Verkehrskollaps in Luxemburg verhindern

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Foto: Mobilitätsministerium

Nicht nur eine Schnellstraßenbahn über 18,7 Kilometer, sondern ein ganzer Verkehrskorridor soll es sein. In Luxemburg wird ein weiteres engagiertes Verkehrsprojekt diskutiert, dessen Kosten auf drei Milliarden Euro veranschlagt werden. Geplant ist ein multimodaler Korridor, auf dem die Menschen in unterschiedlichen Transportmitteln von Esch/Alzette nach Luxemburg-Stadt und wieder zurück kommen – im Auto, im Bus, in Mitfahrgelegenheiten, in einer Express-Tram und auf zwei Rädern auf einem Radweg. Der Korridor soll auf und neben der bestehenden Autobahn A4 zwischen dem hauptstädtischen Boom-Viertel Cloche d’Or und der Ortschaft Belvaux entstehen, die westlich von Esch-sur-Alzette und an der Grenze zu Frankreich liegt.