Mann nach Todesfahrt in Wiltz in Untersuchungshaft

Luxemburg : Mann nach Todesfahrt in Untersuchungshaft

Der 47-jährige Mann, der am Mittwoch im luxemburgischen Wiltz in eine Fußgängergruppe gefahren ist und dabei seinen zweijährigen Sohn getötet hat, ist am Donnerstagnachmittag dem Ermittlungsrichter in Diekirch vorgeführt worden.

Das berichtet die Luxemburger Onlinezeitung „L’Essentiel“. Der Ermittlungsrichter entschied, den Mann in Untersuchungshaft bringen zu lassen und leitete eine gerichtliche Untersuchung ein. Das gab die Staatsanwaltschaft am Donnerstagabend bekannt. Wird der Angeklagte des Mordes oder Totschlags für schuldig befunden, droht ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe. Wie die Staatsanwaltschaft weiterhin mitteilt, war der Angeklagte den Justizbehörden wegen Gewalttaten oder Drohungen gegen Personen bislang nicht bekannt.

Vier Menschen wurden bei dem Vorfall verletzt. Die 42-jährige Ex-Frau des Angeklagten sowie eine 24-jährige Frau und ein 47-jähriger Mann befinden sich derzeit noch im Krankenhaus. Ihr Zustand ist laut Staatsanwaltschaft stabil. Ein zehn Monate altes Mädchen konnte das Krankenhaus bereits verlassen. Die Ermittler gehen von einer Beziehungstat aus. 

Mehr von Saarbrücker Zeitung