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Luxemburg verhängt nächtliche Ausgangssperre

Coronavirus : Luxemburg verhängt nächtliche Ausgangssperre

Die Infektionszahlen im Großherzogtum Luxemburg haben in den vergangenen Tagen Rekordwerte erreicht. Deshalb hat die Regierung am Freitag neue Maßnahmen beschlossen.

Die luxemburgische Regierung hat die Notbremse gezogen: Angesichts der dramatisch ansteigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat die Regierung in Luxemburg eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. Wie das „Luxemburger Wort“ berichtet, dürfen zwischen 23 und 6 Uhr Einwohner ihre Häuser nicht mehr verlassen. Das hat der luxemburgische Ministerpräsident Xavier Bettel am Freitag mitgeteilt. Die Maßnahmen sehen außerdem ein Verbot von Versammlungen von mehr als vier Menschen vor. Sie sollen zunächst einen Monat lang gelten.

In Bars und Restaurants dürfen höchstens vier Menschen zusammen an einem Tisch sitzen. Kommen mehr als vier Personen zusammen, gilt die Maskenpflicht, sowohl in Innenräumen als auch unter freiem Himmel.

Sind es mehr als zehn Personen, muss nicht nur ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden, sondern es gilt auch ein Mindestabstand von zwei Metern. Auch diese Regel gilt sowohl drinnen als auch draußen.

Eine weitere Einschränkung besteht darin, dass Wettkämpfe im Amateursport vorerst ausgesetzt werden.

Im Großherzogtum haben sich seit Beginn der Pandemie 12 851 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 141 Todesfälle wurden registriert (Stand 24. Oktober, 10 Uhr).