Forschung im Großherzogtum Wie eine Entdeckung aus Luxemburg Parkinson-Patienten helfen könnte

Strassen · Forscher aus Luxemburg wecken die Hoffnung auf eine bessere Frühdiagnose für Parkinson-Patienten. Es geht um eine bestimmte Genmutation.

 Forscher aus Luxemburg melden Erfolge in der Parkinson-Forschung.

Forscher aus Luxemburg melden Erfolge in der Parkinson-Forschung.

Foto: dpa/Sven Hoppe

Rund zehn Millionen Menschen leiden weltweit an der neurodegenerativen Erkrankung Parkinson. Dabei handelt es sich um eine autoimmune Krankheit, also eine Fehlsteuerung des eigenen Immunsystems. Um ihre Entwicklung zu verzögern, ist eine frühe Diagnose besonders wichtig. Allerdings ist gerade das für Mediziner schwierig. Denn die Symptome, die anfangs auftreten, werden oft anderen Krankheiten zugeordnet. Werden die Bewegungen langsamer, verliert man kurzerhand das Gleichgewicht, denkt man nicht unbedingt, dass es sich dabei um schleichende Parkinson-Anzeichen handeln könnte. Auch das Zittern, das mit dieser Erkrankung assoziiert wird, führt nicht immer zur richtigen Diagnose, wenn es beim Patienten vereinzelt auftritt.