Ein Plus von 11,5 Prozent : Immobilienpreise in Luxemburg steigen

Wohnen wird in Luxemburg immer teurer. Im zweiten Quartal 2019 sind die Immobilienpreise im Vergleich zum Vorjahr um 11,4 Prozent gestiegen. Das meldet das Portal „L’Essentiel“ unter Berufung auf die Statistikbehörde Statec am Montag.

Betroffen seien sowohl Bestandswohnungen als auch im Bau befindliche Wohnungen und ältere Häuser. Das Amt erklärt die Zunahme mit der gestiegenen Zahl der Immobilienkäufe. Während im Jahr 2007 noch 5093 Wohnungen verkauft wurden, waren es im Vorjahr 7543. 2018 und 2019 betrug der Durchschnittspreis pro Quadratmeter in Bestandswohnungen 5742 Euro. Für Wohnungen, die sich noch im Bau befinden, wurden im Schnitt 6646 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Ein Einfamilienhaus kostet in Luxemburg derzeit durchschnittlich 742 335 Euro. In Luxemburg-Stadt liegt der Preis bei 1,16 Millionen Euro. Die Mieten stiegen im Vergleich zum Vorjahr zwischen 0,7 und einem Prozent.

(dpa)
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