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Im Großherzogtum dürfen keine Füchse mehr gejagt werden

Im Großherzogtum dürfen keine Füchse mehr gejagt werden

Luxemburg verbietet die Fuchsjagd: Von April an dürften zunächst für ein Jahr keine Füchse mehr geschossen werden, sagte ein Sprecher des luxemburgischen Umweltministeriums gestern und bestätigte damit Medienberichte.

Man gehe davon aus, dass sich die Fuchspopulation am besten selbst reguliere. Zudem gehe von dem Tier keine Gefahr für den Menschen aus. Nach einem Jahr wolle man prüfen, wie sich das Verbot auf den Fuchsbestand auswirke.

Luxemburgs Jagdverband und Landwirtschaftskammer kritisierten das Jagdverbot als "überflüssig und verantwortungslos". Die Population der Füchse werde sich damit verdoppeln oder verdreifachen. Zudem führe das Verbot zu mehr Fuchsbandwurm-Infektionen. Tierschützer nannten die Entscheidung dagegen "vorbildhaft". Als Feldversuch wäre ein einjähriges Fuchsjagd-Verbot auch in Rheinland-Pfalz oder im Saarland sinnvoll, teilte der Verein Wildtierschutz Deutschland mit.