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Versicherung stiftet nach Datenschutzaffäre Lehrstuhl in Mainz

Mainz. Agentur

Als Konsequenz aus der Datenschutzaffäre stiftet die Versicherung Debeka eine Professur an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz zu Datenschutz und neuen Medien. Mit 600 000 Euro fördert die Debeka den Fachbereich Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, wie die Universität mitteilte. Die Versicherung, die wegen Datenschutzverstößen Aufsehen erregt hatte, wolle mit der Professur die Grundlagenforschung für einen effektiven Datenschutz unterstützen, teilte die Universität mit. Die Debeka hatte Ende vergangenen Jahres eine Geldbuße von 1,3 Millionen Euro bezahlt, damit war das Ordnungswidrigkeitsverfahren in der Datenschutzaffäre abgeschlossen.