Trierer Bischof Ackermann winkt als potenzieller Marx-Nachfolger ab

Ackermann will nicht : Trierer Bischof schließt Nachfolge von Marx aus

Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat keine Ambitionen auf das Amt des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz (DBK). „Bischof Ackermann sieht seinen Beitrag für die Bischofskonferenz in seinen aktuellen Aufgaben“, teilte die Sprecherin des Bistums Trier mit.

Ackermann ist seit 2010 als Beauftragter der DBK für Fragen des sexuellen Missbrauchs mit der bundesweiten Aufarbeitung des Missbrauchsskandals betraut. Ackermann sagte, er „bedaure aufrichtig, dass Kardinal Marx nicht für eine zweite Amtszeit als Vorsitzender unserer Bischofskonferenz zur Verfügung steht“. Marx habe in den vergangenen sechs Jahren „mit großer Energie, mit Mut und zukunftsorientiert den Vorsitz wahrgenommen“. Die DBK hatte am Dienstag mitgeteilt, dass der Münchner Kardinal Marx für eine mögliche zweite Amtszeit als Vorsitzender nicht zur Verfügung stehen werde.

(dpa)