Schuldfähig oder nicht? Gutachten im Trierer Amokprozess liegt vor – mit diesem Urteil muss der Angeklagte jetzt rechnen

Trier · Eine wichtige Vorentscheidung für das bevorstehende Urteil im Trierer Amokprozess ist gefallen: Das Gutachten über den Angeklagten liegt vor. Es gibt bereits eine erste Einschätzung.

Der Trierer Amokfahrer mit seinen beiden Verteidigern Martha Schwiering und Frank K. Peter.

Der Trierer Amokfahrer mit seinen beiden Verteidigern Martha Schwiering und Frank K. Peter.

Foto: TV/Rolf Seydewitz

Das dürfte Signalwirkung für das bevorstehende Urteil im Trierer Amokprozess haben: Anderthalb Wochen vor dem nächsten Verhandlungstag liegt den Prozessbeteiligten seit diesem Mittwoch eine erste Fassung des psychiatrischen Gutachtens über den Angeklagten vor. Nach vorläufiger Einschätzung wird in dem Gutachten offensichtlich die Aussage des Erstgutachters bestätigt. Das sagte der Trierer Rechtsanwalt Otmar Schaffarczyk unserer Redaktion. Im ersten Prozess hatte ein Gutachter festgestellt, dass der aus dem Trierer Stadtteil Zewen stammenden Amokfahrer an einer paranoiden Schizophrenie mit bizarren Wahnvorstellungen leide.