| 19:13 Uhr

Teilweise Asbest-Entwarnung nach Großbrand

Landau. Fast zwei Tage hat die Feuerwehr zum Löschen des Großbrandes, der am Donnerstag in einem Landauer Holzhandel ausgebrochen war, gebraucht. Am Samstag hoben die Behörden die Warnung vor krebserregendem Asbest teilweise auf. Ein Bereich von 200 Metern um die Brandstelle bleibt aber wegen Asbeststaubs gesperrt. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert den Zugang. Von der Sperrung betroffen sind auch 20 Firmen, in denen die Arbeit derzeit ruht. Die Stadt stellt heute Pläne zur Entgiftung des Sperrgebiets vor. Agentur

Fast zwei Tage hat die Feuerwehr zum Löschen des Großbrandes, der am Donnerstag in einem Landauer Holzhandel ausgebrochen war, gebraucht. Am Samstag hoben die Behörden die Warnung vor krebserregendem Asbest teilweise auf. Ein Bereich von 200 Metern um die Brandstelle bleibt aber wegen Asbeststaubs gesperrt. Ein Sicherheitsdienst kontrolliert den Zugang. Von der Sperrung betroffen sind auch 20 Firmen, in denen die Arbeit derzeit ruht. Die Stadt stellt heute Pläne zur Entgiftung des Sperrgebiets vor.


Das Asbest war im Dach der Halle verbaut und bei dem Feuer freigesetzt worden. Um ein Hochwirbeln des gefährlichen Materials zu verhindern, berieselt die Feuerwehr das Areal. Für die weitere Umgebung des Brandorts gab es Entwarnung. Straßen wurden wieder für den Verkehr freigegeben. Die Warnung vor Gartenarbeit gilt nicht mehr, Obst und Gemüse aus eigenem Anbau dürfen wieder gegessen werden.

Bei dem Brand wurde die Halle komplett zerstört, der Sachschaden wird auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Die Brandursache ist weiter unklar.