Spitzenpreise für die Informatik-Könner

In Hermeskeil ist Informatik kein Fremdwort, und das ist noch untertrieben. Über einhundert Schüler des Gymnasiums haben am internationalen Informatik-Biber-Wettbewerb teilgenommen – und das mit großem Erfolg.

Das Gymnasium Hermeskeil nahm erfolgreich an Europas größtem Informatik-Wettbewerb teil. Beim Motivationswettbewerb, dem internationalen Informatik-Biber, standen keine komplexen Problemstellungen im Vordergrund, sondern interaktive Aufgaben, die die Faszination informatischen Denkens vermitteln sollen. 18 Fragen mussten die Hermeskeiler Schüler beim Onlinewettbewerb innerhalb von 40 Minuten lösen. Mit Erfolg: 147 von 285 Schülern aus sämtlichen Jahrgangsstufen erhielten Preise. Marc A. Bauch, Schulkoordinator des Wettbewerbs, würdigte den Erfolg der Hermeskeiler Gymnasiasten: "Die erfolgreiche Teilnahme am Informatik-Biber zeigt eindrucksvoll, dass unsere Informatikschüler auch im internationalen Vergleich über sehr gute Medienkompetenz und solide IT-Kenntnisse verfügen, wenn es zum Beispiel um Fotos in sozialen Netzwerken oder Sicherheit von Passwörtern geht."

Während einer Feierstunde wurden den erfolgreichen Teilnehmern von Schulleiter Arno Ranft und den Hermeskeiler Informatiklehrern die Urkunden und die Preise verliehen. Im Festvortrag referierte Mario Spengler über Komplexität von Algorithmen, die mathematisch schnell zu lösen sind.

Das Gymnasium Hermeskeil fördert seinen informatischen Nachwuchs über den Unterricht hinaus durch die regelmäßige Teilnahme am internationalen Informatik-Biber und am Wettbewerb "Jugend forscht". Träger des Informatik-Bibers sind die Gesellschaft für Informatik, der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik .

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AUF EINEN BLICKErfolgreiche Teilnehmer beim Informatik-Biber: 116 Schüler vom Gymnasium Hermeskeil erhielten je einen dritten Preis, 16 Schüler je einen zweiten. Erste Preise gab es für Hendrik Altmaier, Damian Bach, Marie Becker, Jonas Blatt, Lukas Hessek, Moritz Knippel, Oliver Kreuzer, Maximilian Massing, Julia Schneider, Florian Stüber, Samuel Tschense, Robby Viens, Tobias Weiland, Peter Weis und Simon Wittkowski, die in 40 Minuten alle 18 Fragen fehlerfrei beantworten konnten. red