Saisoneröffnung 2017 im Blick

Die in die Jahre gekommene Campinganlage am Losheimer Stausee soll modernisiert werden. Das Wirtschaftsministerium hat Zuschüsse zugesagt, kleinere Reparaturarbeiten wurden bereits ausgeführt.

Die Gemeinde Losheim am See will in diesem und nächstem Jahr rund 230 000 Euro in den Campingplatz und das Ökodorf am Stausee investieren, um die dortige Infrastruktur zu modernisieren und die Anlage damit wieder attraktiver zu machen. So stand es vor einem Jahr in der SZ.

Der Gemeinderat hatte in seiner Sitzung grünes Licht für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen, deren Kosten nach Auskunft der Verwaltung zu 20 Prozent vom Land bezuschusst werden, gegeben. Die Sanierung sollte über den Eigenbetrieb Touristik umgesetzt werden. Auf dem Campingplatz soll unter anderem der Eingangsbereich umgestaltet werden, auch eine zusätzliche Bepflanzung ist dort vorgesehen, hieß es vor einem Jahr.

Weiter will die Gemeinde die vorhandenen Infotafeln und Hinweisschilder erneuern. Insbesondere für Kurzzeitcamper soll die Infrastruktur verbessert werden, auch in den Sanitärgebäuden sind an verschiedenen Stellen Sanierungsarbeiten geplant. Im Ökodorf sieht das Sanierungskonzept der Gemeinde unter anderem vor, dass die Holzbauteile an den Gebäuden überarbeitet werden. Auch die Bodenbeläge in allen dort stehenden Wohnhütten soll erneuert werden, im Umfeld der Gebäude sind Entwässerungsarbeiten vorgesehen. Zudem soll der Fußweg vom Grillplatz zu den einzelnen Gebäuden besser befestigt werden.

In der Sitzung wies die Verwaltung darauf hin, dass in den vergangenen drei Jahren insgesamt bereits 95 000 Euro in den Campingplatz investiert worden seien. "Neben der Anschaffung von Mietzelten und Aufstellung von Wanderhütten wurden dringend notwendige substanzerhaltende Maßnahmen durchgeführt", hieß es aus dem Rathaus.

Die Lokalredaktion Merzig der SZ hat jetzt nachgefragt, was zwischenzeitlich passiert ist. Dazu heißt es aus dem Rathaus, dass die Zuschussanträge inzwischen beim Wirtschaftsministerium gestellt sind. Von dort sind 20 Prozent der Kosten zugesagt, ebenfalls wurde einem vorzeitigen Maßnahmenbeginn zugestimmt. Hier wurden bereits einige kleinere Reparaturarbeiten erledigt. Aufgrund der Belegung während der Sommermonate sind größere Arbeiten nicht ausführbar. Die Verwaltung ist derzeit damit beschäftigt, die Ausschreibungs- und Ausführungsunterlagen zu erstellen, so dass nach Saisonende im Herbst mit den einzelnen Maßnahmen begonnen werden kann. "Wir hoffen im April 2017 zur Eröffnung der neuen Saison ein modernisiertes und attraktiveres Erscheinungsbild von Campingplatz und Ökodorf anbieten zu können", teilt Bauamtsleiter Ralf Schumacher mit.

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