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Rallye-Pilot Griebel freut sich auf seine Lieblingsveranstaltung

Rallye-Pilot Griebel freut sich auf seine Lieblingsveranstaltung

Marijan Griebel war gerüstet für die Reise nach Lettland. Sein Auto, der Opel Adam R2, war startklar. Doch das warme Wetter und anhaltender Regen im Baltikum machte dem Opel-Werkspiloten aus Hahnweiler einen Strich durch die Rechnung.

Die Organisatoren der Rallye Liepâja mussten den Saisonauftakt zur Junior-Europameisterschaft aus Sicherheitsgründen absagen. "Die Rallyefahrzeuge hätten den nassen, weichen Untergrund in kürzester Zeit zerstört", begründet Rallye-Leiter Jânis Krastiò: "Rettungs- und Bergefahrzeuge hätten Mühe gehabt, ein verunfalltes Fahrzeug zu erreichen."

Nun muss sich Griebel für den ersten Schlagabtausch bis zur Irland-Rallye im April gedulden. Vor allem Griebel, der einen von drei Werks-Opel fährt, hat sich für dieses Jahr einiges vorgenommen. Der 26-Jährige will in die Fußstapfen seines letztjährigen Teamkollegen Emil Bergkvist treten - und mit dem Adam R2 Europameister werden. Die vergangene Saison hatte er als Dritter abgeschlossen. "Neben der gesamten Junior-Europameisterschaft werde ich auch am WM-Lauf in Deutschland sowie mindestens einem Lauf zur deutschen Meisterschaft teilnehmen", sagt der Rallye-Fahrer. Er kann dabei nicht nur auf die Unterstützung seines Mentors und Europameisters von 2001, Armin Kremer, setzen. Sondern auch auf die Erfahrung von dessen Beifahrer Pirmin Winklhofer. Der wird die Rallyes in Irland sowie die beiden letzten Saisonläufe in Estland und Tschechien mit Griebel bestreiten. Bei den Läufen in Portugal und Belgien sowie beim Gaststart beim deutschen WM-Lauf nimmt Lara Vanneste auf dem "heißen Sitz" Platz. Auch die 25-jährige Belgierin verfügt über viel internationale Erfahrung. "Ich kann es kaum erwarten, bis es losgeht", sagt Griebel: "Die Irland-Rallye ist eine meiner Lieblingsveranstaltungen."