Zweiter Vorfall sorgt für Entsetzen in Reiterszene Pferdequäler schlägt bei Hermeskeil zu – Stute stirbt an Folgen

Hermeskeil · Schon zum zweiten Mal ist es passiert: Unbekannte Täter haben auf einer Pferdekoppel im Hochwald einer Stute die Beine gefesselt. Das Tier hat die Strapazen nicht überlebt. Wie die Besitzerin den Vorfall schildert, wie die Reiterszene reagiert und was die Polizei zu einem möglichen sexuellen Motiv für das Quälen der Stute sagt.

Die Stute Spy und ihr Fohlen Rocket gemeinsam auf der Pferdekoppel in der Nähe von Hermeskeil: In der Nacht zum 8. November haben Unbekannte der Stute die Hinterbeine mit einem Gummiband zusammengebunden. Sie starb später in einer Tierklinik.

Die Stute Spy und ihr Fohlen Rocket gemeinsam auf der Pferdekoppel in der Nähe von Hermeskeil: In der Nacht zum 8. November haben Unbekannte der Stute die Hinterbeine mit einem Gummiband zusammengebunden. Sie starb später in einer Tierklinik.

Foto: Privat

Was Johanna Marx gerade erleben musste, ist wohl der Albtraum jedes Pferdebesitzers: Ihre Stute Spy, 21 Jahre alt, ist vor wenigen Tagen gestorben – mutmaßlich an den Folgen von Stress nach körperlichen Misshandlungen, die das Tier in der Nacht zum 8. November auf einer Koppel in der Umgebung von Hermeskeil erleiden musste. Es ist bereits der zweite Vorfall innerhalb weniger Wochen im Hochwald, bei dem einer Stute über Nacht die Hinterbeine zusammengebunden worden sind.