Personalausweis liegt neben Leiche: Menschliche Skelettteile bei Palzem entdeckt

Schauriger Fund : Menschliche Skelettteile bei Palzem entdeckt – Personalausweis einer Finnin gefunden

Neue Informationen zum Fund von Skelettteilen bei Palzem am Sonntagmittag: Bei der Leiche wurde der Personalausweis einer Finnin gefunden. Die Polizei versucht nun herauszufinden, ob er zu der Leiche gehört.

Gruseliger Fund in der Region: Eine Jagdgesellschaft hat am Sonntagmittag, 1. Dezember, in einem Wald an der Mosel Teile eines menschlichen Skeletts gefunden. Der Fundort befindet sich in der Nähe des Moselsteiges.

Gegen 15.40 Uhr hatte ein Teilnehmer der Jagdgesellschaft, die sich auf der Treibjagd befand, die menschlichen Knochen und Kleiderreste in einem unzugänglichen Waldstück an der Mosel zwischen Palzem und dem Ortsteil Wehr gefunden. Daraufhin alarmierten sie die Polizei. Da der Fundort sich in einem Steilstück befand, wurde die Feuerwehr Wincheringen zur Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzortes angefordert.

Die Kriminalpolizei Trier untersuchte den Leichnam und die Fundstelle. Des Weiteren wurde am Fundort weitere persönliche Gegenstände entdeckt, welche möglicherweise zur Person gehören. Auch der Personalausweis einer finnischen Frau wurde in unmittelbarer Umgebung zur Leiche gefunden, dies bestätigte die Polizei Trier auf Rückfrage.

„Allerdings können wir dazu noch nichts Genaueres sagen“, so der Pressesprecher der Polizei Trier, Karl-Peter Jochem, „wir müssen jetzt schauen, ob wir eine Person ermitteln können, die zu diesem Personalausweis gehört.“ Ob es sich dabei um die gefundene Leiche handelt, sei unklar.

Man versuche nun aus den Vermisstenmeldungen herauszufinden, um wen es sich handelt. Dabei spielt auch die Untersuchung der gefundenen Kleider eine Rolle. Jochem bestätigte ebenfalls, dass sich die Leiche wohl schon länger in dem Waldstück befinde: „Wir gehen davon aus, dass diese Teile dort schon mehrere Jahre gelegen haben.“ Wie die Person ums Leben kam, ist jedoch noch vollkommen unklar.

Nachdem die Untersuchungen der Fundstelle am Sonntag noch „bis in den Abend hinein“ andauerten, fuhr die Kriminaltechnik am Montagvormittag erneut zum Waldstück, um weitere Untersuchungen vorzunehmen.