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Neubau ist noch in der Planungsphase

Losheim am See. Der Eigenbetrieb Tourismus soll ein Service- und Wirtschaftsgebäude am Stausee Losheim erhalten. Doch bis die Bagger rollen, dauert es noch. Man hofft auf Zuschüsse aus dem Wirtschaftsministerium. Erich Brücker

Der Gemeinderat Losheim am See hatte sich vor einem Jahr für den Vorschlag der Verwaltung ausgesprochen, auf einem Gelände an der Landstraße nach Scheiden ein Service- und Wirtschaftsgebäude für den Eigenbetrieb Tourismus am Losheimer Stausee zu errichten. Die Errichtung des Gebäudes sollte auf einer Fläche gegenüber der Zufahrt zur Finnbahn rechtsseitig der Landstraße erfolgen.


Bislang wurden diese Grundstücke als Parkflächen genutzt, sind von der Gemeinde zwischenzeitlich erworben worden. Ursprünglicher Plan war es, das Gebäude auf einem Platz östlich des öffentlichen Parkplatzes am See in der Nähe der Wohnmobilstellplätze zu errichten.

"Diese neue Fläche wird als Alternative zu dem ursprünglich festgelegten Standort als praktikabel angesehen, da eine einfache Anlieferung möglich ist und die Hauptarbeitsbereiche der Mitarbeiter des Eigenbetriebs im direkten Umfeld liegen", hieß es in der Sitzung vor einem Jahr. "Aufgrund jetzt anstehender dringlichen Sanierungsmaßnahmen am DLRG-Gebäude und am Bootssteg wird der Neubau des Service- und Wirtschaftsgebäudes voraussichtlich erst in 2017 realisiert werden können", teilt Bauamtsleiter Ralf Schumacher auf Anfrage der SZ-Lokalredaktion Merzig-Wadern mit.

Für den jetzt gefundenen Standort werden aber verwaltungsseitig die planungsrechtlichen Vorsausetzung für den Neubau geprüft. Dazu teilt der Leiter des Bauamtes weiter mit: "Der Neubau des Service- und Wirtschaftsgebäudes am Stausee Losheim ist für das Investitionsprogramm zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur am Stausee Losheim ist seitens der Gemeinde Losheim am See beim Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr angemeldet worden." Zur Umsetzung der Maßnahme habe das Wirtschaftsministerium eine Bezuschussung in Höhe von 70 Prozent bereits in Aussicht gestellt, wobei noch die detaillierten Projektunterlagen innerhalb der Fachbereiche abzustimmen sind.