Milzbrand-Affäre in Landstuhl: Ursachen bleiben im Dunkeln

Milzbrand-Affäre in Landstuhl: Ursachen bleiben im Dunkeln

In der Affäre um Milzbrand-Sporen in einem Labor der US-Streitkräfte in der Pfalz im Frühsommer lassen sich die exakten Ursachen wohl nicht mehr klären. Das rheinland-pfälzische Innenministerium fasste eine Analyse von US-Behörden zusammen: "Es wurde im Ergebnis keine eindeutige und einheitliche Fehlerursache gefunden, sondern mehrere mögliche Fehlerquellen, die einzeln oder eventuell erst in der Summe wirksam geworden sein könnten." Etliche Labors hätten Milzbrand ("Anthrax")-Proben erhalten, "die potenziell in geringem Maß aktiv gewesen sein könnten, so dass selbst im positiven Fall keine Gefahr für die Allgemeinheit bestanden habe".

Im Juni war bekannt geworden, dass möglicherweise aktive Sporen an ein US-Labor in Landstuhl geliefert worden waren. Bei Milzbrand handelt es sich um eine Krankheit, die zum Tode führen kann.