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Mann in Zug nach Saarbrücken negativ auf Coronavirus getestet

Kostenpflichtiger Inhalt: Verdachtsfall in Idar-Oberstein : Kein Coronavirus in Zug nach Saarbrücken

Nachdem Behörden gestern am frühen Abend einen Zug auf dem Weg nach Saarbrücken wegen des Verdachts auf Coronavirus stoppen mussten, liegen jetzt die Testergebnisse der betroffenen Person vor.

Der Mann wurde gestern Abend von einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, damit getestet werden kann, ob er den Coronavirus hat. Wie Karsten Schultheiß, der Pressesprecher des Landkreises Birkenfeld, am Donnerstag mitteilt, fielen die Tests negativ aus.

Der Vlexx-Zug von Frankfurt nach Saarbrücken wurde gestern gegen 16.15 Uhr von der Bundespolizei gestoppt, nachdem ein Mann an Bord den Notruf gewählt hatte. Er war zuvor geschäftlich in Italien unterwegs und hatte dort bereits über Symptome geklagt. Ein Arzt vor Ort hatte ihm trotzdem grünes Licht für die Reise gegeben.

Aus der Region Apulien, in der der Mann unterwegs war, sind bislang keine Fälle des Coronavirus bekannt. Nachdem der Mann das Zugpersonal über seine Symptome informiert hatte, wählte er den Notruf. Der Zug, der mit ca. 150 Personen besetzt war, wurde angehalten, konnte aber mit zweistündiger Verspätung weiterfahren. Von den rund 40 Personen, die im gleichen Abteil wie der Mann saßen, wurden die Personalien aufgenommen. Sie sollen nach dem feststehenden Ergebnis jetzt kontaktiert werden.