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| 19:07 Uhr

Mainz drängt weiter auf Verbot des Vereins „Hells Angels“

Mainz. Das rheinland-pfälzische Innenministerium setzt nach dem gerichtlich kassierten Verbot der "Hells Angels MC Bonn" auf eine baldige Klärung durch den Bund, wie es mit dem Rockerverein weitergeht. "Wir hoffen auf eine Entscheidung in den nächsten Wochen", sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse- in Mainz . Das Bundesinnenministerium gab auf Anfrage vorab keine Auskunft über die Frage nach einem Verbot. Innenminister Roger Lewentz (SPD ) hatte die "Hells Angels MC Bonn" im März verboten. Das sei im Benehmen mit dem Bundesinnenministerium geschehen, wie das Vereinsgesetz es vorsieht, teilte das Ressort in Berlin mit. Agentur

Das rheinland-pfälzische Innenministerium setzt nach dem gerichtlich kassierten Verbot der "Hells Angels MC Bonn" auf eine baldige Klärung durch den Bund, wie es mit dem Rockerverein weitergeht. "Wir hoffen auf eine Entscheidung in den nächsten Wochen", sagte ein Ministeriumssprecher der Deutschen Presse-Agentur in Mainz . Das Bundesinnenministerium gab auf Anfrage vorab keine Auskunft über die Frage nach einem Verbot. Innenminister Roger Lewentz (SPD ) hatte die "Hells Angels MC Bonn" im März verboten. Das sei im Benehmen mit dem Bundesinnenministerium geschehen, wie das Vereinsgesetz es vorsieht, teilte das Ressort in Berlin mit.

Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Koblenz kippte das Verbot Ende Juli: Das Bundesinnenministerium sei zuständig, da die Rocker auch in Nordrhein-Westfalen aktiv gewesen seien. Die rheinland-pfälzische Landesregierung vereinbarte mit dem Bundesinnenministerium, dass es ein neues Verbot des MC prüft. Mitgliedern werden schwere Körperverletzung, räuberische Erpressung, Bedrohung und Verstöße gegen das Waffenrecht vorgeworfen. Die Koblenzer "Rhein-Zeitung" hatte am Dienstag vergangener Woche über die ausstehende Entscheidung berichtet. Die Rocker heißen "Hells Angels MC Bonn", weil sie sich früher von einer Bonner Gruppierung abspalteten.

Lewentz hatte betont, sein Verbot kurz vor der Landtagswahl im März dieses Jahres habe nichts mit der Wahl zu tun gehabt.