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Junge Union gegen Bahnverbindung nach Zweibrücken

Homburg/Zweibrücken. Die Junge Union Homburg lehnt eine Reaktivierung der Bahnstrecke zwischen Homburg und Zweibrücken ab. Diese ginge zu Lasten der Bürger in Schwarzenbach, Schwarzenacker und Einöd. "Die Buslinie R7 ist zurzeit eine intensiv genutzte Linie", diese bringe gut getaktet die Leute von Zweibrücken und den Ortschaften nach Homburg, stellt Philip Vollmar, der Vorsitzende der JU Homburg, klar. bea

Durch eine Reaktivierung der Bahnstrecke würde automatisch die Buslinie in Frage gestellt. Die Zahl von Leuten, "die in die Stadt ein- und auspendeln nimmt nicht zu. Jedoch wird durch das doppelte Angebot beides wirtschaftlich zum Zuschussbetrieb", so Vollmar weiter.

In Zeiten von leeren Kassen - in der Stadt, im Kreis, im Land - solle man keine Projekte angehen, die finanziell nicht überlebensfähig seien, hieß es weiter. Den Bürgern im Homburger Süden wäre eher mit einer reduzierten Verkehrsbelastung geholfen, indem man weiter für eine Umgehung der B423 kämpfe. Vollmar: "Wir haben mit der Buslinie R7 ein funktionierendes System, das durch die Bahnlinie gestört, vielleicht sogar zerstört, wird."