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Großes Lob für die Feuerwehrleute

Bürgermeister Lothar Christ (links) und Gemeindewehrführer Andreas Brausch (rechts) bedankten sich bei Joachim Weinand für über 25-jährige Arbeit in der Atemschutzwerkstatt und als Ausbilder der Atemschutzträger der Gemeinde Losheim am See. Sein Nachfolger wurde Peter Leinenbach (Zweiter von links). FOTO : WERNER KREWER
Bürgermeister Lothar Christ (links) und Gemeindewehrführer Andreas Brausch (rechts) bedankten sich bei Joachim Weinand für über 25-jährige Arbeit in der Atemschutzwerkstatt und als Ausbilder der Atemschutzträger der Gemeinde Losheim am See. Sein Nachfolger wurde Peter Leinenbach (Zweiter von links). FOTO : WERNER KREWER
Losheim am See. Die Wehr der Gemeinde Losheim am See blickte auf ein erfolgreiches Jahr zurück. 388 Aktive sorgen in den zwölf Löschbezirken für die Sicherheit der Mitbürger. 160 Jungen und Mädchen sind in den Jugendwehren aktiv. Ute Keil

Der Rückblick auf das Jahr 2014 hat wieder einmal gezeigt: Die Feuerwehr der Gemeinde Losheim am See ist gut aufgestellt. 388 Aktive und 160 Jungen und Mädchen in den Jugendwehren sorgen in den zwölf Löschbezirken für die Sicherheit ihrer Mitbürger. 26 Feuerwehrleute sind Mitglieder im ABC-Zug und fünf in der Höhenrettung des Landkreises Merzig-Wadern.

Gemeindewehrführer Andreas Brausch begrüßte zur Dienstbesprechung neben den eigenen Führungs- und Einsatzkräften auch Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer, Kreisjugendwehrwart Stefan Conrad, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes, Georg Flesch und Landesbrandinspekteur Bernd Becker.

Im vergangenen Jahr waren die Wehren fast 200 Mal im Einsatz. 37 Mal wurde gelöscht, dabei auch drei Großbrände, 33 Mal wurde technische Hilfe geleistet, 27 Mal galt der Einsatz der Rettung von Tieren und 56 Mal rückten Löschmannschaften aus um Nachbarn zur Hilfe zu eilen. 15 Personen konnten gerettet werden, ein Feuerwehrmann wurde bei einem Einsatz verletzt.

Großer Wert wurde wieder auf die Aus- und Weiterbildung der Wehrleute gelegt. 59 Teilnehmer besuchten verschiedene Lehrgänge, darunter auch Sonderausbildungen in den Bereichen taktische Belüftung, Schneiden im Korb, Absturzsicherung und ADAC-Fahrsicherheitstraining.

Der gute Ausbildungsstand und die vielen Übungsstunden der einzelnen Löschmannschaften haben sich gelohnt: Mehrmals konnte durch das schnelle und effiziente Handeln der Wehren der Schaden für Menschen und ihr Eigentum erheblich eingegrenzt werden. Auch das vor einem Jahr etablierte "Helfer vor Ort" oder "First Responder" - System hat sich bewährt.

Die Ausrüstung der Löschbezirke ist immer ein heikles Thema, da sie mit hohen Kosten für die jeweilige Gemeinde verbunden ist. Brausch dankte Bürgermeister Lothar Christ und den Losheimer Ratsherren, "die grundsätzlich immer ein offenes Ohr für die Belange der Feuerwehr haben und im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel immer wieder ihre Unterstützung zusagen."

Lothar Christ würdigte die wertvolle Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr und bestätigte, dass die notwendigen Investitionen für 2015 in der Verwaltung abgesprochen wurden und dem Rat vorgelegt werden sollen. "Die Gemeinde legt auch Wert darauf, alle zwölf Löschbezirke zu erhalten", führte Christ weiter aus, zumal gerade bei der Instandhaltung der Feuerwehrgerätehäuser immer wieder große Eigenleistungen erbracht werden.

Die größten Kosten verursachen Löschfahrzeuge und Einsatzwagen, die in die Jahre gekommen sind und aufwendig überholt oder durch neue ersetzt werden müssen.

Zum Schluss gab es anerkennende Worte von Kreisbrandinspekteur Siegbert Bauer und Landesbrandinspekteur Bernd Becker, der dabei vor allem den First Responder Bereich und die vorbildliche Jugendarbeit hervorhob. "70 bis 80 Prozent der Aktiven rekrutieren sich aus den Jugendwehren. Deshalb kann die Arbeit von Gemeindejugendwart Klaus Thome und den Jugendbetreuern in den einzelnen Löschbezirken gar nicht hoch genug eingeschätzt werden."

Fünf Löschbezirksführer, die ihr Amt zur Verfügung stellen, der Feuerwehr aber weiterhin treu bleiben wollen, wurden von Gemeindewehrführer Brausch verabschiedet. Er bedankte sich bei Christian Kleser, Thomas Schäfer, Gerd Klesen, Sven Welsch und Willi Heyer für die geleistete Arbeit. Auch Joachim Weinand, 25 Jahre lang Atemschutzwart der Gemeinde Losheim , legt sein Amt in jüngere Hände. Sein Nachfolger ist seit Jahresbeginn Peter Leinenbach.