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Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt

Die Gemeinde Losheim und der Energieversorger VSE engagieren sich bei einem NABU-Projekt. Im unmittelbaren Umfeld des neuen Windparks bei Britten übernahm die VSE jetzt die Patenschaft für fünf Bäume.

Die VSE AG beteiligt sich mit fünf Baumpatenschaften am Baumerhalter-Projekt des Naturschutzbundes (NABU) Saarland. Vor kurzem wählten Vertreter des NABU, der Gemeinde und der VSE gemeinsam vor Ort die Patenbäume im Gemeindewald von Losheim am See aus. Damit ist Losheim am See die erste Kooperationsgemeinde im Landkreis Merzig-Wadern, die sich am Baumerhalter-Projekt beteiligt.

"Die VSE ist an uns herangetreten, weil in diesem Jahr die Aufsichtsräte ganz besondere Weihnachtsgeschenke erhalten sollen, die nicht nur den Beschenkten Freude machen, sondern auch einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz vor Ort leisten", erklärt NABU-Projektleiter Helmut Harth. "Wir freuen uns außerdem, mit der Gemeinde Losheim am See eine neue Kooperationspartnerin gefunden zu haben. Im Losheimer Gemeindewald warten noch einige vielversprechende Bäume auf zukünftige Paten und bei Interesse beantworten die Gemeinde und wir vom NABU gerne alle Fragen rund um das Baumerhalterprojekt."

Die VSE unterstreiche mit diesen Baumpatenschaften ihre Unternehmensphilosophie der Nachhaltigkeit, erläutert die Leiterin Unternehmenskommunikation Marie-Elisabeth Denzer. Und weiter: "Die ausgewählten Bäume wachsen im unmittelbaren Umfeld des neuen Windparks bei Britten, wo sich die VSE gemeinsam mit der Gemeinde und einem Privatwaldbesitzer engagiert."

Losheims Bürgermeister Lothar Christ, der gemeinsam mit Forst-Revierleiter Ralf Simon zugegen war, unterstrich: "Die Gemeinde bewirtschaftet schon seit vielen Jahren ihren 2011 Hektar großen Wald naturnah und freut sich, dass sie im Rahmen dieser Kooperation unterstützt wird und sich auch die Bürger hierbei beteiligen können."

Weitere sieben Privatpersonen haben eine Baumpatenschaft im Losheimer Gemeindewald in den Gemarkungen Niederlosheim, Bergen und Scheiden übernommen. Die Patenschaft ermöglicht es dem NABU, die Waldeigentümer für den Verzicht auf die Nutzung des Baumes in Höhe des Brennholzwertes zu entschädigen. "Uns ist es wichtig, alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, um es Firmen, aber auch Privatpersonen und Vereinen zu ermöglichen, einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt zu leisten", so Harth. Der NABU Saarland verpflichtet sich im Rahmen der Baumpatenschaft, 40 Jahre lang die Erhaltung der Bäume zu kontrollieren und zu dokumentieren, wozu auch die Pflege einer Datenbank mit den GPS-Daten der Habitatbäume zählt. Jeder Baum erhält außerdem eine entsprechend nummerierte Plakette mit dem Namen des Spenders. Jeder Spender erhält zusätzlich eine Urkunde und eine Spendenbescheinigung.

Eine Informationsbroschüre, einen Flyer sowie ein neues Erklärvideo zum Thema Baumpatenschaften findet sich im Internet:

wertvoller-wald.de