Balladenkunst trifft Bossa-Eleganz

Mit ihrer souligen Stimme überzeigt die flämische Sängerin Sarah Ferri. Sie tritt neben Nina Attal – wie wir berichteten – auf dem Open-Air-Konzert in der Burganlage Freudenburg, am Samstag, 22. August, auf.

Wenn nordische auf südliche Kultur trifft, ist für musikalische Hochspannung gesorgt. Der erste Akt des Abends, am Samstag, 22. August, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), auf der Burganalage Freudenburg , ist die junge Sarah Ferri aus Belgien. Der Pressetext der Sängerin verspricht: Mit ihrem italienischen Feuer bezaubert sie Hörer sowohl jenseits wie diesseits der Alpen: Mit ihrem Album "Ferritales" schafft Sarah Ferri es Genter Lebensstil und mediterranes Gefühl zu einem großartigen, leichtfüßigen bis melancholischen Songwriter-Pop zu vereinen. Sie verbindet in ihrem Album geschickt Klänge der 50er bis 70er Jahre und weiß diese auch in die Gegenwart einzubeziehen.
Erst Wirtschaft, dann Musik

Sarahs musikalischer Werdegang ist eher unüblich. Während sie schon immer Songs schrieb, beginnt sie eine Ausbildung zur Wirtschaftsingenieurin und arbeitet in der Verwaltung. Erst nach einigen Jahren geht sie ihrer wahren Bestimmung nach und investiert in die Aufnahme eines eigenen Albums. Es folgt ein Seiteneinstieg in den Garage-Rock mit der Formation Misses Bombie, mit der sie es bis ins Finale einschlägiger Rockwettbewerbe schafft. Doch diese musikalische Welt entspricht nicht Sarah Ferris wahrem Wesen. "Ich bin romantisch", verrät sie der Presse. Auf ihrer Webpräsenz beschreibt sie, wie sie fasziniert vom einzigartigen Gesangsstil von Künstlern wie Ella Fitzgerald , Billie Holiday und Nina Simone inspiriert begann eigenwillige und kreative Songs zu schreiben, deren dunkler, märchenhafter Charakter nach und nach durch die klare Reinheit der Folkmusik der 70er Jahre und den heiteren Gipsy-Jazz-Swing der 50er Jahre beeinflusst wird.

2013 verzeichnet Sarah erste Erfolge in Deutschland: als Unterstützung des französischen Superstars ZAZ vor 4000 Besuchern in Bonn und im Herbst 2013 auf dem Reeperbahn Festival in Hamburg. Neben ihrem Auftritt bei Jools Holland stand sie schon in ihrer Heimat mit Caro Emerald oder Simply Red auf der Bühne und konnte hervorragende Rezensionen einsammeln sowie den "Jonge Wolven"-Award und die Nominierung als beste weibliche Sängerin neben Selah Sue bei den Music Industry Awards.

Im September vergangenen Jahres wurde Sarahs Debutalbum "Ferritales" auch in Deutschland veröffentlicht. Die Plattenfirma dazu: "Die zwölf akustischen Kleinode, die Ferri mit ihrer Instrumentalcombo und vokaler Chorunterstützung eingespielt hat, fächern sich von Gipsy Swing über große Balladenkunst und bluesige Intermezzi bis zu Bossa-Eleganz auf."

Tickets: 26 Euro zuzüglich Vorverkaufs-Gebühr, erhöhter Preis an der Abendkasse. Karten gibt es bei www.ticket-

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