Arbeit bei rollendem Zugverkehr Strecke frei für die nächsten 150 Jahre

Trier · Immer mehr alte Bahntunnel in der Region werden mit einer neuen Methode modernisiert: Dabei wird gearbeitet, während die Züge rollen.

 Während Arbeiter von dem mobilen Portal aus die Innenschale der Röhre im Kuckuckslay-Tunnel zwischen Trier-Ehrang und Kordel abtragen, rollen die Züge weiter. Der 150 Jahre alte Tunnel wird derzeit vergrößert.

Während Arbeiter von dem mobilen Portal aus die Innenschale der Röhre im Kuckuckslay-Tunnel zwischen Trier-Ehrang und Kordel abtragen, rollen die Züge weiter. Der 150 Jahre alte Tunnel wird derzeit vergrößert.

Foto: dpa/Deutsche Bahn

Im Eisenbahn-Tunnel wird gemeißelt, gestemmt und gebohrt. Meter um Meter wird die Innenschale in der Röhre stückweise abgetragen, um das alte Bauwerk zu erneuern und zu vergrößern. Das Besondere bei den Arbeiten: Während die Männer im Kuckuckslay-Tunnel zwischen Trier-Ehrang und Kordel schaffen, rollen die Züge weiter auf einem Gleis durch den rund 450 Meter langen Tunnel. Möglich wird das über eine extra gebaute torartige Schutzeinhausung, die nach und nach auf Fundamenten durch den Tunnel gezogen wird: die sogenannte „Tunnel-im-Tunnel-Methode“.