Arbeit mit Jugend ein Schwerpunkt

Bei einem Praktikum in der Pfarrei St. Andreas hat er schon im Jahr 2011 Erfahrungen in der Region gesammelt: Der neue Pfarrassistent Andrea Agnetta freut sich auf seine Aufgaben. Die Ausbildung zum Pastoralreferenten will er abschließen.

Seit 1. September wirkt Andrea Agnetta aus Pirmasens als neuer Pastoralassistent in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Homburg I. Ganz unbekannt ist ihm die Erbacher Pfarrei St. Andreas nicht, hat er doch bei einem vierwöchigen Praktikum 2011 bereits Einblicke gesammelt. Für die nächsten drei bis fünf Jahre wird er als Pastoralassistent gemeinsam mit dem Seelsorgeteam in der Pfarreiengemeinschaft tätig sein. Daneben wird der 30-Jährige in regelmäßigen Abständen noch einige Fortbildungen und Kurse belegen, um seine Ausbildung zum Pastoralreferenten abzuschließen.

Er freue sich auf seine neue Aufgabe, wolle Erfahrungen sammeln und Sicherheit gewinnen, erzählte Andrea Agnetta, der im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kirche Maria vom Frieden von Pfarrer Pirmin Weber eingeführt wurde. Zu seinen Aufgaben gehören neben dem Dienst in der Luitpoldschule und in den Kindergärten Gottesdienste, Beerdigungen, Andachten sowie alten und kranken Menschen die Kommunion zu bringen. Sehr gefreut habe ihn, dass er seinen Dienst in der Pfarreiengemeinschaft Johannes XXIII antreten dürfe, wie der neue Name aufgrund des Gemeindepastorals 2015 lautet. Als Schwerpunkt sieht er die Arbeit mit Jugend und Messdienern.

Nach dem Besuch des humanistisch-altsprachlichen Immanuel-Kant-Gymnasiums in Pirmasens trat Andrea Agnetta von 2004 bis 2009 ins Priesterseminar in den Niederlanden ein und studierte dort und 2009 bis 2012 an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz Philosophie und Theologie. Dort lernte er den Beruf des Pastoralreferenten kennen. Sein ursprünglicher Weg, einmal Priester zu werden, "war nicht mein Weg", erklärte der 1984 in Palermo geborene Agnetta, der 1989 mit Eltern und Geschwistern nach Deutschland kam. Nach Abschluss seines Studiums genoss er zwei Jahre lang die pastoralpraktische Ausbildung zum Pastoralreferenten in der Diözese Speyer. Dazu kam das Gemeindepraktikum, das er unter Begleitung von Klaus Scheunig in den Pfarreiengemeinschaften Ormesheim und Gersheim absolvierte. "Es war immer mein tiefer Wunsch gewesen, Seelsorger zu sein, mich um meine Seele zu kümmern", erläuterte der 30-Jährige seine Entscheidung, Pastoralreferent zu werden. Es mache ihm viel Spaß und es berühre ihn sehr, "auch andere Menschen teilhaben zu lassen, was ich an Spiritualität habe, sie auch weiterzugeben und mich um andere zu sorgen".