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ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph 66“ fliegt zu 1000 Patienten

ADAC-Rettungshubschrauber : „Christoph 66“ fliegt zu 1000 Patienten

Der in der Westpfalz stationierte ADAC-Rettungshubschrauber ist bislang zu 1000 Patienten gerufen worden. Seit dem Betriebsbeginn im September 2019 fliegt „Christoph 66“ im Durchschnitt drei bis vier Einsätze am Tag, wie der ADAC jetzt mitteilte.

Stationiert ist der Hubschrauber auf dem Segelflugplatz Eßweiler im Kreis Kusel.

Die Mehrzahl der 1000 Einsätze flog der Helikopter den ADAC-Angaben nach im Umkreis von bis zu 50 Kilometern. Bis auf wenige Ausnahmen war „Christoph 66“ nur in Rheinland-Pfalz unterwegs, hauptsächlich im Rettungsbereich Kaiserslautern. In 87 Prozent der Fälle wurde er etwa wegen akuter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfällen sowie Arbeits- und Verkehrsunfällen alarmiert. Bei 13 Prozent der Einsätze handelte es sich um Verlegungsflüge von Klinik zu Klinik.

„Christoph 66“ ist einer von fünf regulären Rettungshubschraubern in Rheinland-Pfalz. Wer die Hilfe der Helikopter benötigt, entscheidet demnach die Leitstelle vor Ort. Wegen der Corona-Pandemie wurde laut ADAC im April ein sechster Rettungshubschrauber in Ludwigshafen stationiert. Dieser kann auch von anderen Ländern sowie der Bundeswehr und weiteren Bundesbehörden angefordert werden.