76 Sicherheitsleute aus dem Verkehr gezogen

Mainz · Von knapp 1300 privaten Sicherheitsleuten dürfen 76 ab sofort nicht mehr in den Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz arbeiten. Dies teilte die zuständige Behörde, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD), mit.

Eine umfassende Überprüfung des Personals durch das Landeskriminalamt habe bei sechs Sicherheitsleuten rechtsextreme Delikte zu Tage gefördert: das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Bei den übrigen 70 Mitarbeitern seien etwa Gewalt-, Sexual- oder Drogendelikte entdeckt worden.