Polizei: Jugendliche gestehen Zerstörungsfahrt mit Radlader

Polizei: Jugendliche gestehen Zerstörungsfahrt mit Radlader

Etwa fünf Wochen nach einer nächtlichen Zerstörungsfahrt mit einem Radlader in Landau haben zwei Jugendliche die Tat der Polizei zufolge gestanden. Ein 16-Jähriger aus Landau und ein 17-Jähriger aus dem Kreis Südliche Weinstraße hätten zugegeben, in der Nacht auf den 1. November das Fahrzeug entwendet und damit einen geschätzt sechsstelligen Schaden angerichtet zu haben, sagte ein Sprecher der Polizeidirektion Landau am Mittwoch.

Demnach entwendeten die Jugendlichen den Radlader zunächst in der Halloween-Nacht aus einem Park in Landau und beschädigten eine Straßenlaterne. Anschließend fuhren sie den Ermittlungen zufolge durch ein Maisfeld, rissen eine Holzhütte ein und beschädigten schließlich eine Kapelle auf der Erhebung Kleiner Kalmit. Von dem Gebäude, das als ein Wahrzeichen der Region gilt, rissen sie dem Sprecher zufolge das Holzvordach ab und beschädigten die Fassade. Spaziergänger fanden den fahruntüchtigen Radlader am nächsten Morgen.

Während der Ermittlungen wegen mutwilliger Zerstörung seien bei Hausdurchsuchungen Datenträger sichergestellt worden, die jetzt ausgewertet werden, hieß es. Ein Radlader ist meist eine Baumaschine zum Transportieren von Gütern über eher kurze Strecken.

Mitteilung

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