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Neue Verordnung regelt Details zu Bestattungen und Trauungen

Neue Verordnung regelt Details zu Bestattungen und Trauungen

Eine am Freitag in Kraft getretene neue Verordnung zu Beschränkungen in der Corona-Krise regelt Details zu Bestattungen und Trauungen in Rheinland-Pfalz. Die Erste Landesverordnung zur Änderung der Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung listet unter anderem explizit auf, welche Personen als Trauergäste an Bestattungen in geschlossenen teilnehmen dürfen.

Gestattet ist dies Ehegatten, Lebenspartnern und Verlobten des Verstorbenen, im ersten Grad mit dem Toten verwandten Menschen sowie Personen eines weiteren Hausstandes. Weitere Menschen dürfen teilnehmen, sofern sichergestellt wird, dass pro zehn Quadratmeter Raumfläche nicht mehr als eine Person anwesend ist. In der Bekämpfungsverordnung hatte es bislang lediglich geheißen, Bestattungen seien „im engsten Familienkreis“ zulässig.

An standesamtlichen Trauungen dürfen neben den Eheschließenden der Standesbeamte, „weitere für die Eheschließung notwendige Personen“ und zwei Trauzeugen teilnehmen. Dabei sein dürfen auch im ersten Grad mit einem der Eheleute verwandte Menschen sowie Personen eines weiteren Hausstandes. Auch bei Trauungen sieht die neue Rechtsgrundlage vor, dass weitere Menschen erlaubt sind, sofern es pro zehn Quadratmeter Raum nicht mehr als eine Person ist.

Erste Landesverordnung zur Änderung der Sechsten Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz