Nach gescheitertem Golddiebstahl fahndet Polizei nach Tätern

Nach gescheitertem Golddiebstahl fahndet Polizei nach Tätern

Nach dem gescheiterten Diebstahl des Trierer Goldschatzes im Rheinischen Landesmuseum Trier fahndet die Polizei jetzt per Video und Foto nach den flüchtigen Tätern. Die Ermittler gingen von mindestens zwei Tätern aus, die vermummt in der Nacht zum Dienstag in das Museum eingebrochen seien, teilte die Polizei am Freitag mit.

Im Münzkabinett konnten sie den Glaskubus über dem Schatz trotz brachialer Gewalt nicht öffnen: Am Tatort ließen sie zwei schwere Vorschlaghämmer, zwei große Schraubendreher und ein Brecheisen zurück. Sie waren ohne Beute geflüchtet.

Der Trierer Goldschatz umfasst gut 2600 Münzen aus purem Gold. Er ist rund 18,5 Kilogramm schwer und laut Museum der weltweit größte Goldschatz der römischen Kaiserzeit. Wegen Reparaturarbeiten im Münzkabinett infolge des Einbruchs ist der Goldschatz für Besucher zurzeit nicht zu sehen.

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