Französische Polizei Mehr Polizisten im Kampf gegen Drogenhandel

<irspacing style="letter-spacing: -0.01em;">Metz</irspacing> · Das Département Moselle bekommt fast 100 neue Beamten. Vor allem in Metz werden die Stellen aufgestockt. Doch auch an der Grenze werden mehr Polizisten eingesetzt.

 2021 werden im Département Moselle fast 100 neue Polizistenstelle geschaffen.

2021 werden im Département Moselle fast 100 neue Polizistenstelle geschaffen.

Foto: AP/Lewis Joly

Metz (hem) Innenminister Gérald Darmanin hatte es Ende März bei einem Besuch im lothringischen Thionville angedeutet, jetzt ist es offiziell und die Zahlen wurden sogar nach oben korrigiert: Die Polizei wird im Département Moselle aufgestockt. Allein in diesem Jahr werden 97 neue Stellen geschaffen. Wieviele dieser Beamten wohin eingesetzt werden, hängt von der Entwicklung der Einwohnerzahlen und der Kriminalität in den jeweiligen Bezirken. Den Löwenanteil bekommt Lothringens Hauptstadt Metz mit 58 neue Polizisten. Doch auch der Bezirk von Freyming-Merlebach, wo bisher 27 Beamten eingesetzt sind, bekommt Verstärkung. Dort entstehen 17 neue Stellen. Zum Polizeibezirk von Freyming gehört auch die Gemeinde Cocheren, die an Nassweiler im Saarland grenzt. Der Ort gilt als Brennpunkt für den Drogenhandel, oft machen sich Dealers die Grenzlage zur Nutze. Genau in diesem Bereich sollen die neuen Beamten eingesetzt werden. „Diese bedeutsame Personalverstärkung ermöglicht es, die Unterbesetzung in den Bezirken Metz, Thionville, Freyming-Merlebach und Hagondange auszugleichen“, teilt die Präfektur in Metz mit. „Dadurch sollen die Polizeipräsenz im öffentlichen Raum und der Kampf gegen Rauschgilfthandel verstärkt werden.“