KI-Lernplattform Mehr als Hälfte der Schulen nutzen „fobizz“

Mainz · Viele Schulen sind bei der Erprobung dabei: Künstliche Intelligenz ist in den Klassenräumen ein immer größeres Thema.

Ein Mensch gibt einen Text in ChatGPT ein.

Ein Mensch gibt einen Text in ChatGPT ein.

Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

Das Interesse an der KI-Lernplattform „fobizz“ wächst an den rheinland-pfälzischen Schulen. Im Februar hatte das Bildungsministerium begonnen, die Lernplattform zur Künstlichen Intelligenz zur Verfügung zu stellen. Mittlerweile hätten 886 der insgesamt rund 1600 Schulen ihren Zugang aktiviert, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Mainz.

Mit 53 von 56 hätten fast alle integrierten Gesamtschulen im Land ihren Zugang aktiviert. Auch die Gymnasien (87 Prozent), Realschulen plus (79 Prozent) und Berufsbildenden Schulen (74 Prozent) zeigten großen Bedarf an der KI-Lernplattform, teilte Hubig mit. Von den Grundschulen hätten 44 und bei den Förderschulen 43 Prozent ihren Zugang aktiviert.

„Ich freue mich, dass sich schon jetzt so viele Schulen auf den Weg machen und sicher viele weitere folgen werden“, erklärte die Bildungsministerin. Die Schulleitung und die Lehrkräfte wüssten, dass KI in Zukunft eine große Bedeutung zukommen werde. Die Erprobungsphase sei sehr wichtig, um den Umgang mit KI richtig einschätzen zu können.

In die Einführung von „fobizz“ und begleitende Maßnahmen werden nach Angaben des Bildungsministeriums insgesamt rund 2,1 Millionen Euro investiert. Die Plattform biete einen datenschutzkonformen Zugang zur KI-Welt. Die Lizenz gelte bis zum 31. Juli 2025.

© dpa-infocom, dpa:240622-99-490051/3

(dpa)