Konjunktureintrübung trifft saarländische Industrie

Konjunktureintrübung trifft saarländische Industrie

Die saarländische Industrie bekommt die Konjunktureintrübung zunehmend zu spüren. Zwischen Januar und August schrumpfte der Auftragseingang der Unternehmen um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Amt des Saarlandes am Montag in Saarbrücken mitteilte.

Die Umsätze gaben im gleichen Zeitraum um 3,4 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro nach.

Die Flaute habe mittlerweile fast alle Industriezweige erreicht, hieß es weiter. Während die Unternehmen in der Metallerzeugung und Metallbearbeitung 16 Prozent weniger Aufträge in die Bücher nahmen, gaben in diesem Industriezweig die Umsätze auch angesichts der sinkenden Stahlpreise um 2,1 Prozent auf 3 Milliarden Euro nach. „Der Markt ist überschwemmt“, sagte ein Sprecher des Statistischen Amtes zur Erläuterung.

Bei den Herstellern von Autos und Kfz-Teilen konnten gestiegene Inlandsbestellungen die Nachfrageausfälle aus dem Ausland nicht kompensieren. Hier schrumpften die Aufträge insgesamt um 8,1 Prozent, und die Umsätze um 5,2 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Auch die Maschinenbaubetriebe mussten Einbußen bei Auftragseingängen und Umsatz hinnehmen.

Pressemitteilung

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