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Impfpriorisierung könnte in vier bis sechs Wochen fallen

Corona-Impfung : KV: Impfpriorisierung könnte in vier bis sechs Wochen fallen

Die Priorisierung bei den Corona-Impfungen könnte nach Einschätzung der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland (KV) in vier bis sechs Wochen entfallen.

Voraussetzung sei, dass die zugesagten Liefermengen eingehalten würden, teilte die KV der Deutschen Presse-Agentur in Saarbrücken mit. Nach Rückmeldungen aus den Arztpraxen habe bereits „der größte Teil“ der ersten beiden Prio-Gruppen Impftermine bekommen. Die Priogruppe 3 ist für Anmeldungen bereits geöffnet.

Zur Verimpfung des Impfstoffs von Astrazeneca in den Arztpraxen habe es einen „erhöhten Beratungsaufwand“ gegeben, teilte die KV weiter mit. Damit bei den Ärzten kein Impfstoff am Ende der Sprechstunde verworfen werden müsse, könne von der Priorisierung gemäß der Corona-Impfverordnung abgewichen werden. Das passiere selten: „Aus Berichten von Mitgliedern können wir entnehmen, dass es sich nur um wenige Fälle handelt“, teilte die KV mit.

© dpa-infocom, dpa:210422-99-311702/2