Geldautomat gesprengt: Unbekannte entkommen mit Beute

Geldautomat gesprengt: Unbekannte entkommen mit Beute

Die Serie der Geldautomaten-Sprengungen in Rheinland-Pfalz hält an: Zum 15. Mal in diesem Jahr haben Unbekannte in der Nacht zum Mittwoch zugeschlagen, diesmal in Salmtal im Kreis Bernkastel-Wittlich.

Im gesamten Vorjahr waren es nur 26 Fälle, wie das Landeskriminalamt in Mainz mitteilte. „Die Taten werden hauptsächlich von gut organisierten und professionell agierenden Gruppen aus dem Ausland begangen“, teilte das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz mit.

Die Täter hatten den Geldautomaten in den frühen Morgenstunden gesprengt und waren mit einem Auto entkommen. Bei der Explosion wurde der Innenraum der Filiale stark beschädigt. Zur Höhe der Beute machte das LKA keine Angaben. Drei Täter sollen zunächst die Eingangstür eingeschlagen und dann den Geldautomaten gesprengt haben. An dem Bankgebäude entstand hoher Sachschaden. Die Polizei hofft bei ihren Ermittlungen auf Zeugen.

Innenminister Roger Lewentz (SPD) hatte im März angekündigt, die Gespräche mit den Banken und Kreditinstituten weiter zu intensivieren. So solle gesellschaftlicher Druck für mehr Prävention aufgebaut werden. Als Beispiel nannte der Minister die Einfärbung von Geldscheinen sowie Sicherheitstechnik. „Ich erwarte den höchsten Standard, den es gibt. Der Markt gibt da einiges her.“

Mitteilung der Polizei

Zweite Mitteilung der Polizei

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