Bürger können kandidieren Straßburg richtet neue Stelle für mehr Bürgerbeteiligung ein

Straßburg · In Straßburg sollen sich Bürgerinnen und Bürger für Verbesserungen und Innovationen einbringen: Die Stadt richtet eine unabhängige Beobachtungsstelle für Bürgerbeteiligung ein. Los geht es noch in diesem Jahr.

 Bürgerinnen und Bürger sollen sich bewerben: Denn die neue Beobachtungsstelle für Bürgerbeteiligung in Straßburg soll schon bald mit der Arbeit beginnen.

Bürgerinnen und Bürger sollen sich bewerben: Denn die neue Beobachtungsstelle für Bürgerbeteiligung in Straßburg soll schon bald mit der Arbeit beginnen.

Foto: dpa/Zhang Cheng

Die Stadt Straßburg will ihre Bürgerinnen und Bürger mehr einbinden und plant eine unabhängige Beobachtungsstelle für Bürgerbeteiligung. Die Beobachtungsstelle soll für den Stadtrat Berichte erstellen. „Auf diese Weise wird die Beobachtungsstelle völlig frei sein, Verbesserungen und Innovationen ihrer Wahl vorzuschlagen“, teilt die Stadt mit.

Nun sind Menschen aus Straßburg zur Kandidatur aufgerufen. Bewerben können sich sich bis zum 21. September. Das Mandat dauert ein Jahr. Die Bewerbungen können online eingereicht werden und stehen allen offen. „Um ein möglichst breites und vielfältiges Publikum zu mobilisieren, erhalten 10 000 ausgeloste Personen eine namentliche Einladung zur Bewerbung per Post“, heißt es von Seiten der Stadt.

Beobachtungsstelle in Straßburg für Bürgerbeteiligung startet 2023

Am Ende werden 20 Straßburgerinnen und Straßburger per Los ausgewählt, um die Bürgerinstanz zu bilden. Die Auslosung findet am 22. September statt, die Beobachtungsstelle soll am Samstag, 30. September, eröffnen.

Die neue Stelle soll das reibungslose Funktionieren der Bürgerbeteiligung gewährleisten und deren Möglichkeiten erkunden, teilt die Stadt weiter mit. Die Beobachtungsstelle kann von der Bevölkerung und dem Stadtrat befasst werden.

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