Wird die Entdeckung zum Game-Changer für die Region? Sensation in Lothringen: Forscher stoßen auf natürliche Wasserstoff-Vorkommen

Folschviller · Es war ein Zufallsfund, der sich als Goldgrube entpuppen könnte: Wissenschaftler suchten nach Kohlegas und fanden in Lothringen eine hohe Wasserstoff-Konzentration. Was über die Entdeckung bekannt ist. Und warum es eines der größten Vorkommen natürlichen Wasserstoffs weltweit sein könnte.

 Die Ingenieure der Gruppe GeoRessources an der Lothringer Uni untersuchen die Konzentration der verschiedenen Gase, die in Folschviller entnommen wurden.

Die Ingenieure der Gruppe GeoRessources an der Lothringer Uni untersuchen die Konzentration der verschiedenen Gase, die in Folschviller entnommen wurden.

Foto: GeoRessources

Wasserstoff: Das Wort ist derzeit beiderseits der Grenze in aller Munde. Dabei erhoffen sich viele eine Alternative zu herkömmlichen Energiequellen und die Unabhängigkeit von Russland, was die Stromproduktion angeht. Bisher geht es in der öffentlichen Diskussion darum, Wasserstoff zu produzieren. Doch was ist, wenn sich das begehrte Element bereits unter unseren Füßen finden würde? Bei Probebohrungen im lothringischen Folschviller (40 Kilometer von Saarbrücken entfernt) sind Forscher des Instituts GeoRessources (angegliedert an der Université de Lorraine) auf natürlichen Wasserstoff gestoßen – und vermuten größere Vorkommen.