Abgedeckte Schäden, Kosten, Entschädigungen So funktioniert die Versicherung für Elementarschäden in Frankreich

Straßburg · Trotz Drängen der Länder lehnt der Bund eine Pflichtversicherung für Elementarschäden ab. In Frankreich haben fast alle Bürger eine solche Versicherung abgeschlossen. Warum gilt das Modell als Erfolg? Und wo liegen seine Grenzen?

 Im Saarland hat das Pfingsthochwasser große Schäden hinterlassen - wie hier in Kleinblittersdorf. Auch in Frankreich wüten immer wieder Naturkatastrophen, doch dort haben fast alle Haushalte eine Versicherung für Elementarschäden abgeschlossen.

Im Saarland hat das Pfingsthochwasser große Schäden hinterlassen - wie hier in Kleinblittersdorf. Auch in Frankreich wüten immer wieder Naturkatastrophen, doch dort haben fast alle Haushalte eine Versicherung für Elementarschäden abgeschlossen.

Foto: dpa/Andreas Arnold

Nachdem Deutschland erneut von Hochwasser stark betroffen wurde, wollten die Ministerpräsidenten der Länder eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden einzuführen. Bisher lehnt der Bund diesen Vorschlag ab, obwohl laut Daten des Gesamtverbandes der Versicherer (GDV) nur rund 52 Prozent der Bundesbürger bisher eine solche Versicherung abgeschlossen haben. Oft wird das französische System als mögliches Vorbild für Deutschland genannt. Doch wie funktioniert es? Die Eckpunkte haben Vertreter der französischen Rückversicherung CCR bei einer Tagung des Zentrums für Europäischen Verbraucherschutz vorgestellt.