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Coronavirus: Zahl der Toten in Grand Est steigt, Patienten aus Lothringen verlegt

Kostenpflichtiger Inhalt: Corona-Krise : Zahl der Toten in Grand Est steigt –Weitere Patienten aus Lothringen verlegt

Die Lage in der Grenzregion Grand Est ist weiter kritisch. Über 4600 Menschen müssen weiterhin stationär behandelt werden.

In der Grenzregion Grand Est sind bisher 1178 Menschen in den Kliniken an den Folgen des Coronavirus gestorben. Das teilte die französische Regierung mit. Nicht eingerechnet sind Fälle in Pflegeheimen. Am Donnerstag hatte die regionale Gesundheitsbehörde ARS 570 Sterbefälle in den Senioreneinrichtungen verzeichnet, die in Zusammenhang mit dem Coronavirus stehen.

Zurzeit werden noch 4657 Menschen in Grand Est stationär in den Krankenhäusern behandelt, 949 von ihnen intensivmedizinisch. Weil die Intensivstationen im Elsass, aber auch im Département Moselle (Metz) dauerbelegt sind, werden auch wieder heute Patienten in andere französische Region und ins Ausland gebracht.

So soll die Überlastung der Intensivstationen vermieden werden, damit diese neu einzutreffenden Patienten weiterhin aufnehmen können. Gegen Mittag ist ein französischer Militärflugzeug am Luxemburger Flughafen Findel gelandet. Dort holte er sechs Patienten aus dem Metzer Krankenhaus ab, um sie im Süden des Landes nach Toulouse zu bringen.