1. Saarland
  2. Blick zum Nachbarn
  3. Blick nach Frankreich

Centre Pompidou in Metz zählt nun offiziell vier Millionen Besucher seit seiner Eröffnung im Jahr 2010

Museumsabo und Kataloge als Geschenk : Neue Besuchermarke für Metzer Kunsthaus

Nach dem zehnten Geburtstag begrüßt das Lothringer Centre Pompidou seinen viermillionsten Gast.

Im Jahr seines zehnten Bestehens hat das Centre Pompidou in Metz eine neue Schwelle erreicht. Am vergangenen Sonntag konnte das Kunsthaus den viermillionsten Gast begrüßen. Der Kunstliebhaber erhielt demnach zwei Ausstellungskataloge, eine Jahreskarte für zwei Familienmitglieder und eine private Führung bei seinem nächsten Besuch.

Das Lothringer Centre Pompidou hat nach der pandemiebedingten Schließung am 12. Juni wiedereröffnet. Seitdem seien die Besucherzahlen fortlaufend gestiegen. Nachdem anfangs täglich 300 Gäste in das Gebäude kamen, möglich wären maximal 200 für jede der insgesamt drei Etagen gewesen, habe man im Juli 700 Besucher verzeichnet. In den vergangenen Wochen seien täglich zwischen 800 und 1000 gezählt wurden.

Das Metzer Kunsthaus hatte am 11. Mai 2010 seine Einweihung gefeiert. Das Zehn-Jahres-Fest der dezentralen Kulturinstitution, die sonst durchschnittlich rund 300 000 Besucher pro Jahr empfängt, ist aufgrund der Pandemie um gut ein Jahr verschoben – auf den 28. Mai 2021.

Derzeit sind vier Ausstellungen zu sehen: die Installation „Flirren“ von Susanna Fritscher (bis 14. September), die Schauen „Folklore“ (verlängert bis 4. Oktober), „Konstruierte Welten. Eine Auswahl an Skulpturen des Centre Pompidou“ (bis 23 August 2021) und „Der Himmel als Atelier. Yves Klein und seine Zeitgenossen“ (bis 1. Februar, Bericht folgt).

Zudem wurde im Foyer die Installation „Indistinti confini – Noce“ von Giuseppe Penone aufgestellt, von dem, mit der Skulptur „Idee di pietra-1891 Kg di luce“, seit Mitte Juli vor der Modernen Galerie in Saarbrücken ein weiteres Werk frei zugänglich ist.

www.centrepompidou-metz.fr