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Dreyer und Lewentz würdigen Fritz Walter zum 100. Geburtstag

Dreyer und Lewentz würdigen Fritz Walter zum 100. Geburtstag

Anlässlich des 100. Geburtstags von Fritz Walter (1920-2002) haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Sportminister Roger Lewentz den Weltmeister von 1954 als Ausnahmefußballer und besonderes Vorbild gewürdigt.

„Er hat einen festen Platz in den Geschichtsbüchern, aber auch in unseren Herzen“, betonten die Regierungsmitglieder (beide SPD) vor dem Jubiläum am Samstag (31.).

Walter wurde am 31. Oktober 1920 in Kaiserslautern geboren und spielte mehr als 380 Mal für den 1. FC Kaiserslautern. 1954 wurde er nach dem überraschenden WM-Titel in der Schweiz („Das Wunder von Bern“) zum ersten Ehrenspielführer der Nationalmannschaft ernannt.

„Mit seiner bodenständigen, sympathischen Art und seiner Fairness wurde er zu einem der besten Botschafter und Repräsentanten des neuen Deutschlands“, teilte Dreyer am Donnerstag mit. Walters große ungebrochene Popularität resultiere auch daraus, dass er sich trotz seiner herausragenden sportlichen Erfolge immer treu geblieben sei.

Lewentz hob Walters Verständnis von Fairplay, Teamfähigkeit und Weltoffenheit hervor. „Auch wenn die große Fritz-Walter-Gala aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, werden an diesem Samstag viele Menschen in Gedanken bei Fritz Walter sein und sich an seine sportlichen und menschlichen Verdienste erinnern“, meinte er.

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