1. Saarland
  2. Blick zum Nachbarn

Corona-Verdachtsfall in Trier

Gesundheit : Corona-Verdachtsfälle in Trier (Update)

Trierer Krankenhäuser bestätigen auf Nachfrage weitere Verdachtsfälle der Viruserkrankung in Trier.

In Trier besteht bei einer Familie aus Italien der Verdacht auf eine Corona-Infektion. Das bestätigte der ärztliche Geschäftsführer der Klinik, Christian Sprenger.

Die Familie ist heute Mittag mit mehreren Krankenwagen zum Mutterhaus gebracht worden. Vor der Notaufnahme der Klinik haben mehrere Mitarbeiter des Krankenhauses mit Mundschutz und Schutzkitteln auf die Rettungswagen gewartet.

Nachdem bei der Familie ein Abstrich gemacht worden ist, befindet sie sich nach unseren Informationen jetzt wieder zu Hause. Mit dem Ergebnis der Tests wird frühestens am Montag gerechnet.

Im Trierer Brüderkrankenhaus befindet sich seit Freitag ein Patient, bei dem der Verdacht auf eine Corona-Infektion besteht. Auch hierbei handelt es sich um einen Italien-Rückkehrer. Bislang liegt noch kein Test-Ergebnis vor. Laut eines Sprechers der Stadt Trier haben sich bislang keine der bisherigen Corona-Verdachtsfälle in Trier bestätigt. Diese wurden vom Gesundheitsamt und dem Robert-Koch-Institut geprüft. Zumeist habe es sich um Grippe-Infektionen gehandelt.

Wer mit dem Verdacht auf eine Corona-Infektion zum ärztliche Bereitschaftsdienst im Mutterhaus kommt, wird bereits am Eingang darauf verwiesen, sich direkt an die Notaufnahme des Krankenhauses zu wenden.

In Rheinland-Pfalz sind derzeit in der Westpfalz-Klinik in Kaiserslautern 17 Menschen in Quarantäne. Die Ergebnisse der Tests liegen noch nicht alle vor, 14 wurden jedoch negativ getestet. Für alle Betroffenen besteht allerdings weiterhin häusliche Quarantäne.

Über acht weitere Menschen, die nach Kontakt mit dem Infizierten in Quarantäne müssen, sei bisher nichts bekannt. Auch von ihnen seien Abstriche an das Landesuntersuchungsamt Koblenz geschickt worden, wie der SWR schreibt.

Die Plattform Ludwigshafen24 schreibt in ihrem Live-Ticker, dass es dem Mann, der seit dem 26. Februar nach einem postiven Test behandelt wird, gesundheitlich gut gehe und nur leichte Beschwerden zeige. Dennoch bleibe der Patient für die nächsten 14 Tage in Quarantäne.