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Bure
Atomkraft-Gegner muss ins Gefängnis

Bure.

Ein Gegner des geplanten Atommüllendlagers im lothringischen Bure ist von einem Gericht zu einem Monat Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Bei einer Durchsuchung im sogenannten Haus des Widerstands, das von Anwohnern in Bure betrieben wird, hatte sich der Mann geweigert, der Polizei seine Identität preiszugeben und Beamte bedroht. Er wurde nun wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt verurteilt. Es ist das erste Mal, dass ein Bure-Gegner eine Haftstrafe ohne Bewährung erhält. Mitte Februar stehen weitere Aktivisten vor Gericht, die eine Schutzwand der Atommüllbehörde Andra beschädigt haben sollen.