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Altenheime als Corona-Cluser in Luxemburg und Petite-Rosselle

Covid in den Altenheimen : Viele Corona-Fälle in Heimen in Luxemburg und Lothringen

In zwei Seniorenheimen der Grenzregionen haben sich Corona-Clusters gebildet. In Luxemburg-Stadt sind laut „Luxemburger Wort“ mehr als 80 Fälle im Altenheim „Ste. Elisabeth am Park“ verzeichnet worden, die Hälfte bei den Bewohnern, die anderen beim Personal.

Seit Mitte Januar sind acht Personen verstorben, schreibt die Zeitung mit Berufung auf die Heimleitung.

Auch im lothringischen Petite-Rosselle an der Grenze zum Saarland haben sich seit Mitte Januar 37 Bewohner eines Seniorenheimes mit dem Coronavirus infiziert. Das berichtet die Tageszeitung „Républicain Lorrain“. Demnach seien bereits sieben Menschen daran gestorben und 28 noch infiziert. Es handele sich aber nicht um eine Mutation des Virus. Aufgrund der vielen Infektionen sei aber die Impfkampagne dort gestoppt worden, die am 22. Januar begonnen hatte. Nur vier Bewohner und zwölf Mitarbeiter konnten bereits geimpft werden. Die Kampagne werde im Frühjahr fortgesetzt, so die Zeitung weiter.

Beide Heime, sowohl in Luxemburg als auch in Petite-Rosselle, waren bisher von der Corona-Krise eher verschont geblieben. Das Altenheim in Petite-Rosselle hatte im Frühjahr vier Fälle verzeichnet, in Luxemburger Elisabeth-Heim gar keinen.