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Blick auf die Geschichte von Peugeot, Renault & Co.

Blick auf die Geschichte von Peugeot, Renault & Co.

Saarbrücken. Über die französische Autoindustrie referiert der Leiter des Saarbrücker Stadtarchivs, Hans-Christian Herrmann, am Donnerstag, 26. Januar. Der Multimediavortrag "Die vergessene Nummer Eins" beginnt um 18.15 Uhr im Stadtarchiv. Deutschland gilt als Erfinder des Automobils. Aber Frankreich war 1908 der weltweit größte Hersteller von Autos

Saarbrücken. Über die französische Autoindustrie referiert der Leiter des Saarbrücker Stadtarchivs, Hans-Christian Herrmann, am Donnerstag, 26. Januar. Der Multimediavortrag "Die vergessene Nummer Eins" beginnt um 18.15 Uhr im Stadtarchiv.Deutschland gilt als Erfinder des Automobils. Aber Frankreich war 1908 der weltweit größte Hersteller von Autos. Das französische Unternehmen Panhard und Levassor schrieb zum Beispiel mit dem "System Panhard", bei dem der Motor vom Wagenheck zur Frontseite verlegt wurde, als "französische Schule" Automobilgeschichte. Die dortige Autoindustrie konnte im Vergleich zur deutschen ihre Produktion nach dem Ersten Weltkrieg wesentlich schneller erhöhen. Und Citroën wurde Mitte der 20er Jahre zum größten Autohersteller Europas, schreibt die Stadtpressestelle.

In seinem Multimediavortrag vergleicht Herrmann anhand vieler Fotos die Entwicklung der deutschen und französischen Automobilindustrie bis in die 90er Jahre. Dabei geht er darauf ein, wie der französische Automobilbau in den 60er Jahren entstand und warum Frankreichs Automarken im Unterschied zu Autos "Made in Germany" auf dem amerikanischen Markt ein Desaster erlebten. Einen Schwerpunkt des Referates bilden die Geschichten von Daimler-Benz, Volkswagen sowie Citroën, Renault, Simca und Peugeot. Der Eintritt ist frei. Herrmann referiert im Rahmen der Ausstellung "Saarbrücken in Fahrt - 125 Jahre Automobil an der Saar" im Saarbrücker Stadtarchiv. Die Schau erzählt die 125-jährige Geschichte des Automobils aus der Saar-Perspektive, teilt die Stadtpressestelle mit.

Die Ausstellung "Saarbrücken in Fahrt" läuft bis zum 6. Mai. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen und Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung gibt es im Internet. red

saarbruecken.de/stadtarchiv