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Blaulichtszene präsentiert sich am BostalseeFeuerwehrnachwuchs wird gefördert und auch gesucht

Blaulichtszene präsentiert sich am BostalseeFeuerwehrnachwuchs wird gefördert und auch gesucht

FeuerwehrtageVon 20. bis 22. Juli stellen die Wehren im Landkreis St. Wendel sich und ihre Arbeit am Bostalsee vor. Vertreten sind auch andere Hilfsorganisationen. Bei dem Fest ist es wie bei Einsätzen: Es geht um das Miteinander, nicht um das Gegeneinander. St. Wendel. Bei der Premiere der Feuerwehrtage vom 20. bis 22. Juli soll der Nachwuchs nicht zu kurz kommen

FeuerwehrtageVon 20. bis 22. Juli stellen die Wehren im Landkreis St. Wendel sich und ihre Arbeit am Bostalsee vor. Vertreten sind auch andere Hilfsorganisationen. Bei dem Fest ist es wie bei Einsätzen: Es geht um das Miteinander, nicht um das Gegeneinander. St. Wendel. Bei der Premiere der Feuerwehrtage vom 20. bis 22. Juli soll der Nachwuchs nicht zu kurz kommen. Samstagmorgen haben die Jugendwehren die Gelegenheit, einen Leistungsmarsch zu absolvieren. "Der wird der Witterung angepasst und eher spielerisch ablaufen", verrät Andreas Wita, Vorsitzender des St. Wendeler Kreisfeuerwehrverbandes. Rund 300 Jugendliche werden an dem Wettbewerb teilnehmen. "Sie müssen bestimmte Aufgaben erfüllen", erklärt Feuerwehr-Sprecher Dirk Schäfer. Das Ganze geht auf Zeit. Die besten Drei werden schließlich ausgezeichnet."Was den Nachwuchs betrifft, sind wir noch recht gut aufgestellt", sagt Schäfer. Dennoch haben die Feuerwehren im Kreis die Zukunft stets im Blick. Man bemüht sich, weiterhin Nachwuchs für die Wehren zu gewinnen. Eine gute Gelegenheit hierzu stellen auch die Feuerwehrtage am kommenden Wochenende dar. Wobei sich die Wehren nicht nur über Nachwuchs in der Jugend freuen. "Die Anzahl der Quereinsteiger in den Wehren ist in den vergangenen Jahren gestiegen", weiß Schäfer. Derzeit zählt der Landkreis St. Wendel rund 3400 Feuerwehrleute. Darunter sind auch 156 weiblichen, aktiven Mitglieder. Und vielleicht steigt diese Zahl nach dem Fest noch deutlich an. "Wir wollen, dass die Leute von dem Fest das Bild ihrer Wehren mitnehmen und sehen, was alles ehrenamtlich geleistet wird", so der Wunsch von Andreas Wita. evy

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Evelyn Schneider

hannelore hempelFrüher gab es die Kreisfeuerwehrtage, heute gibt es die Feuerwehrtage. Mit einem neuen Konzept stellen sich die Wehren im Kreis St. Wendel von Freitag, 20. Juli, bis Sonntag, 22. Juli, am Bostalsee der Öffentlichkeit vor. Zu der Premiere erwarten die Verantwortlichen zwischen 20 000 und 25 000 Besucher. Darunter werden auch viele Feuerwehrleute und ihre Familien sein, denn die Veranstaltung soll - nach Aussage von Kreisfeuerwehrverbands-Vorsitzenden Andreas Wita - auch ein Familienfest werden. Auf einer Fläche von 45 000 Quadratmetern präsentieren die Wehren des St. Wendeler Lands ihre Ausrüstung und ihren Arbeitsalltag. In Schauübungen wird zum Beispiel gezeigt, welche Folgen eine Fettbrandexplosion hat oder wie man mit einem Feuerlöscher umgeht. Neben den Wehren werden auch andere Hilfsorganisationen vertreten sein. So demonstriert das Technische Hilfswerk (THW) die Rettung einer verschütteten Person, die Polizei bringt ein Beleuchtungsfahrzeug mit, die Bundeswehr präsentiert eine Wasseraufbereitungsanlage, und das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ist mit einem Rettungswagen vor Ort, der bei größeren Unfällen zum Einsatz kommt. Darüber hinaus sind auch die Stefan-Morsch-Stiftung , ein Team der Organspende Saar und Notfallseelsorger vertreten. Es wird auch eine Ausstellung mit Fachfirmen aus dem Feuerwehrbereich geben.

Neben den Einblicken in die Arbeit des Hilfsorganisationen darf Musik und Partystimmung nicht fehlen. Freitag, 20 Uhr, steigt eine Blaulichtparty am See, Samstag zur gleichen Zeit spielt die Showband Snoopy's Search. Passenderweise sind einige der Bandmitglieder selbst bei der Feuerwehr. Am Sonntag übernehmen die Feuerwehrkapelle 112 und Musikvereine aus dem Kreis das Zepter auf der Bühne. Spannend wird es auch am Sonntagabend, wenn die Preise der Tombola gezogen werden. Hauptpreis ist ein Reisegutschein im Wert von 1000 Euro. Aber auch Preise wie eine Ballonfahrt oder eine Rauchmelderanlage können sich sehen lassen. "Der Erlös des Festes und der Tombola geht an die Jugendfeuerwehren im Kreis", sagt Andreas Wita und hofft, dass auch das Wetter mitspielt.