Biosphäre wirbt um Touristen

Biosphäre wirbt um Touristen

Kleinblittersdorf. Immer mehr Besucher finden den Weg ins Biosphärenreservat Bliesgau, zu dem Kleinblittersdorf gehört. Deshalb schafft der Biosphärenzweckverband mehrere Anlaufstellen, an denen Gäste sich über die Region informieren können

Kleinblittersdorf. Immer mehr Besucher finden den Weg ins Biosphärenreservat Bliesgau, zu dem Kleinblittersdorf gehört. Deshalb schafft der Biosphärenzweckverband mehrere Anlaufstellen, an denen Gäste sich über die Region informieren können. Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, die Gemeinde Gersheim und der Biosphärenzweckverband richteten eine Infostelle im Kulturpark Reinheim ein. Der Verbandsvorsteher, Kleinblittersdorfs Bürgermeister Stephan Strichertz, Umweltministerin Anke Rehlinger, Landrat Clemens Lindemann und Gersheims Bürgermeister Alexander Rubeck eröffneten die erste Infostelle im Europäischen Kulturpark. Dort haben Gäste und Einheimische ab sofort die Möglichkeit, sich über das Biosphärenreservat Bliesgau und die Gemeinde Gersheim zu informieren.Am Anfang stand das Angebot der Stiftung "Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim", an der Kasse des "Maison Jean Schaub" eine Informationsmöglichkeit für die Biosphäre und die Gemeinde Gersheim zu schaffen. Der Besucher hat zum einen anhand einer großen Wandkarte sowie Broschüren die Möglichkeit, sich über Sehenswertes in der Region zu informieren.

Zum anderen kann er sich dank eines zehnminütigen Films "Biosphärenreservat Bliesgau - Orchideenland und Savoir-vivre" einen Überblick über die Themen und die Besonderheiten der Biosphäre Bliesgau verschaffen.

"Doch da niemand besser über unsere Region Auskunft geben kann als die Menschen, die hier leben und arbeiten, ist uns die Schulung der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im Kulturpark sehr wichtig. Sie werden ab sofort unsere Gäste über die Themen des Kulturparks hinaus auch zur Biosphäre und zur Gemeinde Gersheim beraten", sagte Landrat Clemens Lindemann, Vorsitzender der Stiftung Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Die Gemeinde Gersheim hat nun, neben dem Rathaus, eine zweite Tourist-Info im Kulturpark.

Bürgermeister Alexander Rubeck: "Ich sehe den Tourismus als Chance, die Wirtschaft der Gemeinde zu stärken und Arbeitsplätze zu schaffen. Der Wandel Gersheims hin zur Tourismusgemeinde bedingt aber auch infrastrukturelle Maßnahmen wie eben die Einrichtung einer funktionellen Tourist-Info."

"Immer mehr Besucher finden erfreulicherweise den Weg in das Biosphärenreservat Bliesgau. Deshalb hat sich der Biosphärenzweckverband Bliesgau zum Ziel gesetzt, durch Einbindung mehrerer Stellen, ein Netzwerk an dezentralen Informationsmöglichkeiten für unsere Gäste zu schaffen. Ganz wichtig ist es, dass diese auch am Wochenende zugänglich sind", sagte Verbandsvorsteher Stephan Strichertz. Der Bürgermeister kündigte weitere dezentrale Infostellen in Schwarzenacker und Kleinblittersdorf an. Die Hauptstelle öffne im Sommer im ehemaligen Amtsgericht in Blieskastel.

Foto: gemeinde

"Immer mehr Besucher finden den Weg ins Biosphären-

reservat."

Stephan Strichertz

Auf einen Blick

Biosphärenbesucher können bis zum 31. Oktober das Info-Angebot im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim täglich von 10 bis 18 Uhr in der Robert-Schuman-Straße 2 nutzen. Die "Lokale Aktionsgruppe Biosphärenreservat Bliesgau" fördert das Projekt mit Geld aus dem "Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums" und des saarländischen Ministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, so der Zweckverband. ert

Fragen zur Infostelle beantwortet Pia Schramm vom Biosphärenzweckverband, Telefon (0 68 42) 9 60 09 11, p.schramm@biosphaere-bliesgau.eu.

biosphaere-bliesgau.eu