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Biologische Mechanismen so detailliert wie nie beobachten

Biologische Mechanismen so detailliert wie nie beobachten

Saarbrücken. Das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) am Campus in Saarbrücken eröffnete gestern das Centrum für Funktionelle Mikroskopie (CFM). "Es wird eine Querschnittsfunktion an unserem Institut einnehmen", sagte Eduard Arzt, wissenschaftlicher Geschäftsführer des INM

Saarbrücken. Das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) am Campus in Saarbrücken eröffnete gestern das Centrum für Funktionelle Mikroskopie (CFM). "Es wird eine Querschnittsfunktion an unserem Institut einnehmen", sagte Eduard Arzt, wissenschaftlicher Geschäftsführer des INM. 3,5 Millionen Euro investierte das Institut in das Zentrum mit seinem hochauflösenden Raster-Transmissions-Elektronenmikroskop (TEM/STEM), das in seiner Form das erste in Europa ist.Damit setze das Institut einen Schwerpunkt, der die Untersuchung von Material-Eigenschaften auf atomarer Ebene stärkt und die Kompetenzen im Bereich "Physikalische Analytik" neu bündelt. Die internationale Wirtschaft werde ihren Blick verstärkt auf das Institut richten, das neue Zentrum löse quasi einen "Hinschaueffekt" aus, wie Arzt meinte. Mit dem STEM schieße das Institut in die Weltspitze, meinte Andreas Storm, Chef der Staatskanzlei, und fügte hinzu: "Es ist ein wichtiger Meilenstein für die Forschung im Saarland." Professor Niels de Jonge wird das neue Zentrum sowie den Querschnittsbereich "Innovative Elektronenmikroskopie" leiten. "Damit ist es dem Institut gelungen, einen internationalen Spitzenforscher als Leiter zu gewinnen. De Jonge forschte an der Vanderbilt University in Amerika und zählt zu den Pionieren in der Entwicklung neuer Mikroskopietechniken. Gestern präsentierte er einen kleinen Einblick in seine zukünftige Arbeit. hth