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Billigere Variante für teure Gemeindebuslinie in Freisen

Billigere Variante für teure Gemeindebuslinie in Freisen

Freisen. Mit einer Fragebogenaktion versucht die Gemeinde Freisen herauszufinden, wie stark und wie oft die Gemeindebuslinie genutzt wird. Da dieser Service mit 65 000 Euro im Jahr zu Buche schlägt, hat Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD) die Linie auf den Prüfstand gestellt (wir berichteten)

Freisen. Mit einer Fragebogenaktion versucht die Gemeinde Freisen herauszufinden, wie stark und wie oft die Gemeindebuslinie genutzt wird. Da dieser Service mit 65 000 Euro im Jahr zu Buche schlägt, hat Bürgermeister Karl-Josef Scheer (SPD) die Linie auf den Prüfstand gestellt (wir berichteten). Im SZ-Gespräch betonte Scheer, dass nicht die Kreislinie, sondern lediglich die Gemeindebuslinie mit Fahrten in die Wohngebiete zur Diskussion stehe.

Kreisverbindung soll bleiben

Die Verbindung in den Kreis bleibe in jedem Fall sicher gestellt. Bis 30. Juni läuft noch der Vertrag mit Behles-Bus. Das gebe der Gemeinde genügend Zeit, um ein eigenes Konzept auf den Weg zu bringen. "Wir wollen kein Ortsteil abkoppeln", betont Karl-Josef Scheer. Als mögliche neue Alternativmodelle für die Gemeindebuslinie könne sich der Bürgermeister beispielsweise eine abgespeckte Variante mit dem bereits in Freisen aktiven Unternehmen Behles-Bus mit jeweils ein- bis zwei Fahrten am Vor - und Nachmittag vorstellen.

Derzeit werden sechs bis sieben Fahrten je Tag angeboten. Eine weitere Idee ist der Einsatz eines Kleinbusses mit neun Sitzen. Dieser sei nach derzeitigem Stand völlig ausreichend für die Passagierzahlen. "Aber auch ein Anruf-Sammeltaxi wäre ein Möglichkeit", sagt der Freisener Rathauschef Scheer.

freisen.de

behles-bus.de

Foto: Gemeinde