Billard: Elversberg ist vor dem Derby gegen St. Wendel gewarnt

Elversberg · Zum ersten Spiel 2014 gastiert der BC Elversberg in der 2. Dreiband-Billard-Bundesliga beim BC St. Wendel. Der Tabellenführer gewann das Hinspiel gegen die Nordsaarländer mit 7:1 – und hatte trotzdem seine Probleme.

Zum Rückrunden-Auftakt der 2. Dreiband-Billard-Bundesliga muss der BC Elversberg nur ein paar Kilometer in den Norden reisen. Der Tabellenführer tritt am Samstag ab 14 Uhr beim BC St. Wendel an. Im Hinspiel setzten sich die Elversberger im Derby gegen den Tabellenfünften deutlich mit 7:1 durch.

Doch das Ergebnis täuscht über den Spielverlauf hinweg. "Es war alles sehr eng und hätte von daher auch umgekehrt ausgehen können", erinnert sich Volker Marx, Spieler und 1. Vorsitzender der Elversberger. Auch Rainer Selgrath, der Pressewart und Manager des BC St. Wendel, sah seine Mannschaft "unter Wert geschlagen". Von daher weiß der Spitzenreiter, was ihn gegen den Lokalrivalen erwartet. "Sicher sind wir leicht favorisiert, aber wir werden St. Wendel nicht unterschätzen", warnt Marx vor dem Gegner.

Wenn alles in geregelten Bahnen verläuft, dürfte Elversberg aber nichts anbrennen lassen. Das weiß auch Selgrath, dessen Team mit Jérôme Barbeillon, Lutz Schwab, Dieter Kiefer und Stefan Hirt antreten wird. "Elversberg hat einfach eine richtig gute Truppe. Wenn alles optimal passt, könnten wir vielleicht einen Punkt holen. Wir erhoffen uns etwas, erwarten aber wenig", philosophiert Selgrath.

Einen Punktverlust sollte sich der sechsmalige deutsche Meister aber nicht erlauben - schließlich will der BCE wieder zurück in Liga eins. Mit acht Siegen und nur einer Niederlage in der Vorrunde sieht es bislang sehr gut aus. Doch der BC München sitzt ihnen mit nur zwei Punkten weniger im Nacken. Michael Nilsson, Johann Schirmbrand, Hans-Jürgen Kühl und Marx wollen dafür sorgen, die Konkurrenz auf Distanz zu halten - und so dem direkten Wiederaufstieg ein Stück näher zu kommen.

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